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  Neues Wissen über die Krankheitsmechanismen der Multiplen Sklerose
Geschrieben von: 1000gesichter - Gestern, 08:19 - Forum: Multiple Sklerose - Keine Antworten

Neues Wissen über die Krankheitsmechanismen der Multiplen Sklerose

Das internationale Forschungsnetzwerk International MS Genetics Consortium (IMSGC) identifiziert im menschlichen Genom 233 Variationen als Risikofaktoren für die Entwicklung von Multipler Sklerose
Die Universitätsmedizin Mainz ist mit Univ.-Prof. Dr. Frauke Zipp, Direktorin der Klinik und Poliklinik für Neurologie und Mitglied der Governance Group des internationalen Forschungsnetzwerks International MS Genetics Consortium (IMSGC), an der Studie mit ihrem Team beteiligt. 233 Genvariationen, darunter eine auf dem das weibliche Geschlecht charakterisierenden X-Chromosom, lassen sich als Risikofaktoren für die Entwicklung von Multiple Sklerose ableiten. Die identifizierten Genvariationen beeinflussen eine große Zahl von unterschiedlichen Zellen des Immunsystems, was auf eine größere Funktionsstörung in der Entstehung der Erkrankung hinweist. Die Studienergebnisse könnten dazu beitragen, das individuelle MS-Erkrankungsrisiko zu bestimmen und Ansätze für eine wirksame Prävention zu definieren. Die Publikation erschien im renommierten Fachjournal „Science“.
Die Universitätsmedizin Mainz ist seit mehr als zehn Jahren ein Zentrum des Forschungsnetzwerks ‚International Multiple Sclerosis Genetic Consortium‘ (IMSGC). Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Netzwerks erforschen genetische Marker, die an der Entstehung der Autoimmunerkrankung Multiple Sklerose beteiligt sind und testen, ob sie als Prognose-Parameter geeignet sind. Federführender Wissenschaftler der aktuellen Studie war Prof. Philip De Jager von der Columbia University Irving Medical Center in New York. Das Team um Univ.-Prof. Dr. Frauke Zipp, Direktorin der Klinik und Poliklinik für Neurologie der Universitätsmedizin Mainz, erforscht die Aussagefähigkeit von genetischen Markern hinsichtlich der Veränderung der kognitiven Fähigkeiten, einer eintretenden Neurodegeneration und dem Schutz vor diesen neuronalen Veränderungen.
„Unsere aktuelle Replikationsstudie ist ein Meilenstein in der Forschung über die genetischen Grundlagen der Multiplen Sklerose. Insbesondere das Verständnis der Risikofaktoren könnte zukünftig die Option bieten, das Risiko eines Individuums für die Entwicklung der Multiplen Sklerose zu prognostizieren sowie Ansätze zur Prävention aufzuzeigen. Um eine verlässliche Aussage treffen zu können, wer mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit eine Multiple Sklerose entwickeln wird, bedarf es weiterer internationaler Forschungen“, erläutert Univ.-Prof. Dr. Frauke Zipp.
Die internationale Studie „Multiple Sclerosis genomic map implicates peripheral immune cells and microglia in susceptibility“ unter Mitwirkung des Mainzer Forschungsteams ist die bislang größte Multiple Sklerose-Genetikstudie des Forschungsnetzwerks. Die IMSGC-Forscher sammelten, analysierten und replizierten genetische Daten aus mehreren früheren Studien von insgesamt rund 115.800 Personen – rund 47.400 Multiple Sklerose-Patienten und rund 68.400 Kontrollpersonen ohne Multiple Sklerose.
Multiple Sklerose ist eine Autoimmunerkrankung des zentralen Nervensystems. Das Immunsystem attackiert in einer Überreaktion gesunde Nervenzellen, das führt zu einer fortlaufenden Schädigung der Nervenzellfortsätze und damit zum Absterben von Nervenzellen. Ausgelöst wird die Erkrankung nach aktuellem Wissensstand durch eine Kombination verschiedener Faktoren. Dem Forschungsnetzwerk gelang es, im menschlichen Genom 233 Variationen zu definieren, die dazu beitragen, dass ein Mensch anfälliger für die Autoimmunerkrankung Multiple Sklerose ist. Diese identifizierten Genvariationen beeinflussen eine große Zahl von Immunzellen und initiieren eine Fehlfunktion des gesamten, das Gehirn angreifende Immunsystems statt eines einzelnen Zelltyps. Das Forschungsnetzwerk entdeckte eine besondere Rolle der Immunzellen des Gehirns, der Mikroglia, in der Entstehung von Multipler Sklerose. Diese Abhängigkeit konnte für andere Gehirnzellen wie Neurone oder Astrozyten nicht nachgewiesen werden.
Diese Erkenntnisse werten die Forscherinnen und Forscher als möglichen Hinweis darauf, dass nicht nur eine umfassende Dysfunktion im Immunsystem, sondern vor allem auch der Immunzellen im Gehirn ursächlich die Entstehung von Multipler Sklerose auslösen könnte. In einem weiteren Forschungsergebnis identifizierte das Wissenschaftlerteam eine genetische Variante für Multiple Sklerose auf dem X-Geschlechtschromosom. Da dieses bei Frauen zweifach vorhanden ist, bei Männern hingegen nur als ein Teil des Chromosomenpaares XY vorliegt, könnte dieses Forschungsergebnis ein Erklärungsansatz sein, warum Frauen ein höheres Risiko haben, Multiple Sklerose zu entwickeln als Männer, so Dr. Nikolaos Patsopoulos vom Brigham & Women’s Hospital an der Harvard Medical School in Boston. Mit dieser Studie wird insgesamt etwa die Hälfte der Erblichkeit der Erkrankung erklärt.
Die Studienergebnisse bestätigen einerseits die Ergebnisse vorangegangener Studien, gehen aber wesentlich darüber hinaus und sind möglicherweise wegweisend für die weitere Multiple Sklerose-Forschung.
Weitere Informationen:
Originalpublikation:
„Multiple sclerosis genomic map implicates peripheral immune cells and microglia in susceptibility”; International Multiple Sclerosis Genetics Consortium; Science 27 Sep 2019: Vol. 365, Issue 6460, eaav7188; DOI: 10.1126/science.aav7188
Link: science.sciencemag.org/content/365/6460/eaav7188
Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Sie umfasst mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen, die fächerübergreifend zusammenarbeiten. Hochspezialisierte Patientenversorgung, Forschung und Lehre bilden in der Universitätsmedizin Mainz eine untrennbare Einheit. Rund 3.400 Studierende der Medizin und Zahnmedizin werden in Mainz ausgebildet. Mit rund 8.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Universitätsmedizin zudem einer der größten Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Wachstums- und Innovationsmotor. Weitere Informationen im Internet unter www.unimedizin-mainz.de.

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  Aktiver Verlaus der MS
Geschrieben von: 1000gesichter - 14.02.2020, 16:14 - Forum: Aktuelle Studien und Berichte - Keine Antworten

Aktiver Verlauf der Multiplen Sklerose
14. Februar 2020

Professor Mathias Mäurer erklärt in seinem aktuellen Blog, was ein aktiver MS-Verlauf ist und warum auch Menschen mit progredienten Verläufen eine aktive MS haben können.
Der Mensch ist ein Gewohnheitsstier. Jahrzehntelang hat man die MS danach eingeteilt, ob sie in Schüben verläuft oder nicht. Bei den progredienten bzw. schleichenden Verläufen unterschied man zusätzlich, ob sie von Anfang an – primär progredient – oder erst nach einer Phase des schubförmigen Verlaufs – sekundär progredient – schleichend, d.h. ohne Schübe verlaufen. Es gab also 3 Verlaufsformen:

  • primär progrediente MS
  • schubförmige MS und
  • sekundär progrediente MS.
Es ist kompliziert...
An dieser Einteilung wird sich auch prinzipiell nichts ändern. Jedoch kommt ein wichtiger Faktor hinzu: die Aktivität der Erkrankung, genannt:
  • aktive MS
Wichtig ist dabei, dass dies keine vierte Verlaufsform neben den 3 bekannten ist, sondern ein zusätzliches Merkmal, das bei der schubförmigen MS die Regel ist (sieht man von benignen Verläufen ab, die zwar einmal diagnostiziert wurden, jedoch seitdem weder zu Schüben noch zu neuen Läsionen geführt haben), aber auch bei den beiden progredienten Verläufen vorkommt. D.h., dass auch progrediente Verläufe zusätzlich in entzündlichen Schüben verlaufen können. Hier gibt es beides nebeneinander, die schleichende Verschlechterung und eine schubförmige, wobei diese Schübe nicht unbedingt bemerkt werden, sondern sich auch lediglich auf dem MRT-Bild zeigen. Entweder als (relativ neue) T1-gewichtete oder auch als zusätzliche T2-Läsion (mehr zu MRT-Läsionen und Konztrastmittelgabe hier). Neu zugelassene Wirkstoffe wie jüngst zum Beispiel Siponimod sind sogar speziell für diese Einteilung der aktiven MS zugelassen. In den USA für alle aktiven MS-Verläufe (also schubförmige wie progrediente), in Europa lediglich für die aktiven Verläufe der sekundär progredienten MS, also jener MS, die sich meist erst nach Jahren oder sogar Jahrzehnten aus einer zu Beginn schubförmigen Variante entwickelt.
Verlaufsmonitoring auch bei progredienter MS
Ein MS-Schub, den ein Patient bemerkt, ist zu erkennen. Anders sieht das aus mit der Aktivität, die sich nur im MRT zeigt. Schwierig ist das manchmal im Praxisalltag, wie Professor Mäurer erklärt. Denn hier fragen Patienten mit sekundär progredienter MS nach Siponimod, die schon lange kein MRT mehr hatten und bei denen auch andere Parameter lange nicht geprüft wurden (zum Beispiel die Kognition, Fatigue, die Gehstrecke und die Handfunktion).
Kann sein, diese Patienten haben einen rein progredienten Verlauf und sind somit nicht indiziert für eine Behandlung mit Siponimod. Kann aber auch sein, ihre MS ist aktiv, das wurde nur nicht diagnostiziert. Dann entginge ihnen eine wichtige Behandlungsoption. Daher spricht sich Professor Mäurer Für ein umfassendes und gründliches Monitoring aller MS Patienten aus, auch jener, deren MS progredient ist.
Quelle: MS-Docblog.de, 14.02.2020.

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  Wie Siponimod wirkt
Geschrieben von: 1000gesichter - 07.02.2020, 10:07 - Forum: Aktuelle Studien und Berichte - Keine Antworten

Wie Siponimod wirkt
06. Februar 2020

Erst im Januar hat die EU Sioponimod bei sekundär progredienter MS zugelassen. Eine Studie beleuchtet, wie das Mittel wirkt.
Siponimod gehört zu den S1P-Modulatoren. Ähnlich wie Fingolimod, ebenfalls ein S1P-Modulator, hemmt der Wirkstof bestimmte Rezeptoren. Ein US-amerikanisches Wissenschaftlerteam hat nun herausgefunden, dass und wie Siponimod regulatorische T-und B-Lymphozyten anreichert. Über die Zulassung von Siponimod hatte amsel.de berichtet.
Mehr regulatorische Zellen durch Siponimod bei MS
Bei 36 Teilnehmern mit sekundär progredienter Multipler Sklerose aus der EXPAND-Studie führten die Forscher bestimmte Blutuntersuchungen durch. Mithilfe der Microarrayanalyse konnten sie zeigen, dass bestimmte mit dem Immunsystem assoziierte Gene, die bei der Rezeptorsignalisierung sowie der T-und B-Zellaktivierung eine Rolle spielen, durch den Wirkstoff stark verringert wurden. Die durchflusszytometrische Analyse ergab, dass sowohl die regulatorischen T-Zellen, als auch die regulatorischen B-Zellen erhöht wurden.
Dieser Effekt, hin zu einem "entzündungshemmenden und supprimierenden homöostatischen Immunsystem" könnte zur klinischen Wirksamkeit von Siponimod bei SPMS beitragen, so die Studienautoren.
Siponimod ist nur bei aktiver sekundär progredienter Multipler Sklerose zugelassen. Möglicherweise, weil der Effekt ähnlich wie bei anderen Immunmodulatoren der MS, hauptsächlich ein entzündungshemmender ist. MS-Forscher weltweit sind sich einig, dass im Hinblick auf die degenerativ betonte Phase der MS und eine möglicherweise neuroprotektive Wirkung noch viel getan werden muss.

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  Kontrastmittel beim MRT der MS
Geschrieben von: 1000gesichter - 31.01.2020, 08:55 - Forum: Multiple Sklerose - Keine Antworten

Kontrastmittel beim MRT der Multiplen Sklerose
31. Januar 2020
Wann braucht man eigentlich Kontrastmittel beim Kernspin und wann braucht man es nicht? Darauf geht Professor Mathias Mäurer in seinem aktuellen Blog ein.
Die Kernspintomographie spielt eine wichtige Rolle bei der Diagnose der Multiplen Sklerose und erst recht in der Verlaufskontrolle der MS. Eine MRT-Aufnahme mit Kontrastmittel kann mehr aussagen als eine Aufnahme ohne Kontrastmittel. Durch das Kontrastmittel werden neue Läsionen (bis zu ca. 6 Wochen alte) in der sog. T1-Wichtung dargestellt. Es braucht also keinen Vergleich mit einer MRT-Aufnahme aus der Zeit davor. Nötig ist das Kontrastmittel aber nicht in jedem Fall.

Die Magnetresonanztomographie (kurz MRT) gilt als nebenwirkungsarm. Im Unterschied zur Röntgenaufnahme oder der Computertomografie ist der Patient hier keiner radioaktiven Strahlung ausgesetzt. Man kann eine MRT-Aufnahme mit und ohne Kontrastmittel machen. Allerdings lagert sich das Kontrastmittel (Gadolinium) im Patienten an und sollte daher möglichst nur zum Einsatz kommen, wenn es einen Zusatznutzen erbringt (amsel.de hatte über vergleichsweise geringe Gadoliniumanreicherungen bei makrozyklischen Kontrastmitteln berichtet).
Mit Multipler Sklerose überdruchschnittlich oft im MRT
Gerade Patienten mit Multipler Sklerose müssen deutlich häufiger in die „Röhre“ als der Durchschnittsbürger. Grund ist die Verlaufskontrolle: Der Vergleich einer vorhergehenden Aufnahme mit der aktuellen Aufnahme zeigt dem Radiologen wie dem Neurologen, an welchen Stellen im Gehirn oder auch im Rückenmark neue MS-Läsionen hinzugekommen sind. Davon abhängig wiederum ist die Behandlungsstrategie, also Verlaufstherapie sowie Schubtherapie und symptomatische Therapie.
Abgesehen von der Platzangst, die manche Menschen ungern ins Kernspin gehen lassen, sind keine Nebenwirkungen durch die MRT bekannt, zumindest nicht, solange kein Kontrastmittel gegeben wird. Untersuchungen in den vergangenen Jahren haben gezeigt, dass sich das Kontrastmittel im Körper des Menschen ansammelt. Mittlerweile kommen nur noch sogenannte makrozyklische Kontrastmittel zum Einsatz, die sich nicht oder kaum anreichern. Ob und welche Nebenwirkungen daraus entstehen, ist zwar unklar, jedoch wird mittlerweile empfohlen, Kontrastmittelgabe nur dann durchzuführen, wenn dies tatsächlich erforderlich ist.
Kontrastmittel braucht es meistens nicht
Genau hier kann Professor Matthias Mäurer in seinem aktuellen Doc Blog-Beitrag MS-Patienten beruhigen: In den allermeisten Fällen braucht es keine Kontrastmittelgabe. Um neue Läsionen zu erkennen, genügt der Vergleich der T2-gewichteten Läsionenen mit einer vorhergegangenen Aufnahme. Ausnahme für Kontrastmittelgabe ist das erste MRT zur Diagnosestellung der Multiplen Sklerose oder auch eine Aufnahme nach längerer Zeit. Im regulären Verlaufs-MRT (wünschenswert einmal im Jahr) ist in der Regel kein Kontrastmittel nötig.
Wichtig ist dagegen, dass man vergleichbare MRT-Aufnahmen erstellt, um aktuelle eben wirklich mit vorangegangenen Aufnahmen vergleichen zu können. Hier ist die radiologische Praxis gefragt, dafür die Voraussetzungen zu schaffen.
Quelle: MS-Docblog.de, 28.01.2020.

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  MMS ist Gift
Geschrieben von: 1000gesichter - 24.01.2020, 06:48 - Forum: Vitamine und Co - Keine Antworten

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  Kurkuma
Geschrieben von: 1000gesichter - 23.01.2020, 15:56 - Forum: Vitamine und Co - Keine Antworten

Kurkuma - eine Pflanze für alle Fälle?
Stand: 22.08.2019

Gegen Arthrose, Diabetes, Alzheimer und Krebs soll der Extrakt - das gelbe Curcumin - wirken. Trotz intensiver Forschung bleiben die meisten Fragen noch offen.
Das Wichtigste in Kürze:
[Bild: Kern_Arzt_260_3.png]

  • Curcumin trägt nicht zur normalen Gelenkfunktion bei.
  • Kurkuma- oder curcuminhaltige Nahrungsergänzungsmittel zählen zu den Lebensmitteln. Für sie sind krankheitsbezogene Aussagen generell verboten.
  • Sollten Sie Curcumin zur Behandlung von Erkrankungen nehmen wollen, sprechen Sie Produkt, Dosierung und mögliche Nebenwirkungen unbedingt mit dem Arzt ab.
  • Je nach Empfindlichkeit und Dosierung kann Kurkuma oder Curcumin-Extrakt zu Blähungen, Übelkeit oder Schmerzen im Verdauungstrakt führen.
  • Schwangere und Stillende sowie Patienten mit Gallensteinen sollten auf Kurkuma-Nahrungsergänzungsmittel verzichten.
[Bild: 115776359_S_Kurkuma_emuck_fotolia.jpg?itok=wTF1YymY]
Foto:
emuck / Fotolia

Inhaltsverzeichnis Was steckt hinter der Werbung zu Kurkuma?
Nicht nur als eigenständiges Gewürz und Curry-Bestandteil ist Kurkuma bzw. sein gelber Farbstoff Curcumin / Kurkumin schon lange bekannt. Viele Hersteller werben auch damit, dass die Kurkuma-Knolle schon seit Jahrtausenden in der traditionellen asiatischen Medizin eingesetzt wird. Tatsächlich scheinen positive Wirkungen auf die Verdauung unbestritten zu sein. Das heißt, leichte Beschwerden wie Blähungen oder ein Völlegefühl nach dem Essen können durch Kurkuma (als Gewürz) abgemildert oder vermieden werden.
Inzwischen sind jedoch auch Curcumin-­Nahrungsergänzungsmittel, meist in Form von Kapseln oder als Pulver, gegen alle möglichen Beschwerden und Erkrankungen auf dem Markt. Typische Online-Werbeaussagen oder Schlagzeilen sind "Indiens heilige Pflanze bei Arthrose, Krebs, Diabetes und Alzheimer", "Kurkuma: Bewegen ohne Schmerzen" oder "Der Entzündungshemmer aus dem Currypulver".
Dem Curcumin werden zudem noch cholesterinsenkende, leberschützende und antidepressive Eigenschaften zugesprochen. Dafür wird zwar nicht auf dem Produkt selbst, aber oft indirekt mittels Ratgeber-Büchern, in Internet-Foren, in von PR-Agenturen gelieferten "redaktionellen" Beiträgen oder (angeblichen) Erfahrungsberichten auf der Anbieter-Homepage geworben.
Doch auch wenn die Kurkuma-Extrakte schon recht erfolgversprechend in zahlreichen Zellkultur- und Tierversuchen getestet wurden: Hier wurden in der Regel extrem hohe Dosierungen verwendet, die beim Menschen weder über die Nahrung noch über Nahrungsergänzungsmittel erreicht werden können. Auch ist der Stoffwechsel von Zellen, Nagetieren und Menschen unterschiedlich. Die Ergebnisse sind daher nicht direkt auf den Menschen übertragbar und konnten zum Großteil noch nicht in Humanstudien bestätigt werden. Die meisten Humanstudien weisen zudem große Mängel auf (unter anderem eine zu geringe Teilnehmerzahl) und haben daher eine begrenzte Aussagekraft. Es ist auch noch wenig bekannt, wie Stoffwechselzwischenprodukte (Metaboliten) von Curcumin im Körper wirken.
Hinzu kommt, dass die Bioverfügbarkeit von Curcumin stark eingeschränkt ist. Curcumin ist schlecht wasserlöslich und wenig stabil. Daher werden nur sehr geringe Mengen aus dem Darm und in die Zellen aufgenommen. Ein großer Teil wird direkt über den Darm und die Leber wieder ausgeschieden. Um tatsächlich eine Wirkung zu erzielen, müssten also sehr große Mengen gegessen werden.
Für genauere Erkenntnisse sind weitere klinische Studien zu verschiedenen Anwendungsgebieten nötig.
Nahrungsergänzungsmittel sind - im Gegensatz zu Medikamenten - nicht zur Vorbeugung, Linderung oder Heilung einer Erkrankung vorgesehen. Hierfür fehlen die notwendigen Zulassungen und Wirknachweise. Zuletzt hat der Verbraucherzentrale Bundesverband einen Hersteller wegen entsprechender Werbeaussagen zu einem Kurkuma-NEM abgemahnt und vor Gericht Recht bekommen.
Auch die für Nahrungsergänzungsmittel von einem Hersteller bei der EU beantragte Zulassung für die Werbeaussage „Kurkumin trägt zur normalen Gelenkfunktion bei“ wurde mittels Verordnung 2018/1556 nicht gewährt. Nach wissenschaftlicher Prüfung durch die EFSA hatte sich herausgestellt, dass der nötige kausale Zusammenhang zwischen Produktverzehr und der angesprochenen Wirkung fehlt.
Auf was sollte ich bei der Verwendung von Kurkuma-Produkten achten?
In üblichen (Gewürz-)Mengen gegessen gilt Kurkuma als sicheres Lebensmittel. Es sind allerdings allergische Reaktionen bekannt.
Je nach individueller Empfindlichkeit, Art des Extrakts und Höhe der Dosierung sind unerwünschte Wirkungen möglich. Das können Blähungen, Sodbrennen, Durchfall / erhöhte Stuhlfrequenz, Übelkeit oder Schmerzen im Verdauungstrakt sein. Beschwerden wurden bereits im Bereich von 180 Milligramm Curcumin beobachtet. Piperin, ein zur angeblich besseren Bioverfügbarkeit zugesetzter Pfefferextrakt, kann ebenfalls zu Unverträglichkeiten führen.
Halten Magen-Darm-Beschwerden länger an, sind sie stark oder treten häufig auf - unbedingt vom Arzt abklären lassen!
  • Curry und Kurkuma als Gewürze z. B. für asiatische Gerichte sind in den üblichen Dosierungen empfehlenswert und können helfen, Verdauungsbeschwerden vorzubeugen oder zu lindern.
  • Als Mittel gegen Krankheiten ist der Kurkuma-Extrakt Curcumin noch nicht ausreichend erforscht und erprobt, bisher hauptsächlich in Labor- und Tierversuchen. Zulassungen als Arzneimittel gibt es in Deutschland nicht. Redaktionelle Beiträge hierzu - insbesondere zu Krebserkrankungen und Alzheimer-Krankheit - sollte mit Vorsicht betrachtet werden. Eine diesbezügliche Werbung ist verboten.

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  Erste orale Option bei seltener MS
Geschrieben von: 1000gesichter - 23.01.2020, 09:33 - Forum: Multiple Sklerose - Keine Antworten

Die US-amerikanische Gesundheitsbehörde FDA hat Siponimod zur Behandlung der Multiplen Sklerose (MS) zugelassen. Die Indikation umfasst mehrere MS-Formen, darunter die sekundär progrediente Form (SPMS). Bei dieser MS-Form ist Mayzent® Hersteller Novartis zufolge das erste orale Medikament. Auch für Europa ist die Zulassung beantragt.
[Bild: author.svg]
[Bild: email.svg]
Kerstin A. Gräfe
[Bild: time.svg]
28.03.2019
Datenschutz bei der PZ
[Bild: csm_14143_8e40b5ea1b.jpg]
Siponimod hemmt zum einen den Übertritt von Lymphozyten ins ZNS, zum anderen schützt es dort die Mikroglia. / Foto: Shutterstock/Juan Gaertner

Eingesetzt werden darf das neue Präparat zur Behandlung von Erwachsenen mit schubförmigen Formen der Multiplen Sklerose, darunter das klinisch isolierte Syndrom (CIS), die schubförmig remittierende Multiple Sklerose (RRMS) und die sekundäre progressive Multiple Sklerose (SPMS) mit aktiver Erkrankung. Letztere ist gekennzeichnet durch eine sukzessive Verschlechterung der neurologischen Funktion mit aufgesetzten Schüben. Das führt zu einer fortschreitenden Behinderungsprogression, die weitgehend unabhängig von Schüben ist. Derzeit gibt es kaum wirksame und sichere Behandlungen, die die Behinderungsprogression bei SPMS verzögern können.

Die Zulassung basiert auf den Ergebnissen der Phase-III-Studie EXPAND mit mehr als 1650 Patienten mit SPMS. Im Vergleich zu Placebo reduzierte Siponimod das Risiko einer nach drei Monaten bestätigten Behinderungsprogression um statistisch signifikante 21 Prozent. Auch hinsichtlich der Krankheitsläsionen und der Abnahme des Hirnvolumens zeigte sich bei der Siponimod-Gruppe im MRT eine signifikant messbare Verbesserung. Als häufigste Nebenwirkungen traten Kopfschmerzen, Hypertonie, Leukopenie und erhöhte Leberenzymwerte auf.
Siponimod, eine Weiterentwicklung von Fingolimod, ist ein oral einzunehmender selektiver Sphingosin-1-Phosphat(S1P)-Rezeptormodulator der zweiten Generation, der spezifisch an die Rezeptorsubtypen 1 und 5 (S1P1 und S1P5) bindet. Die Interaktion am S1P1-Rezeptorsubtyp auf Lymphozyten verhindert, dass diese ins zentrale Nervensystem von MS-Patienten gelangen, und führt zu einer entzündungshemmenden Wirkung. Siponimod selbst kann auch die Blut-Hirn-Schranke überwinden und bindet direkt an den S1P5-Rezeptorsubtyp auf spezifischen Hirnzellen (Oligodendrozyten und Astrozyten) und wirkt somit im Hirngewebe schädlichen immunologischen Prozessen entgegen. Während der unspezifische Rezeptormodulator Fingolimod über den S1P3-Rezeptor am Herzen auch kardiologische Nebenwirkungen hat, soll Siponimod hier ein besseres Sicherheitsprofil haben.
Erste orale Option bei seltener MS-Form



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  Siponimod
Geschrieben von: 1000gesichter - 23.01.2020, 09:24 - Forum: Aktuelle Studien und Berichte - Keine Antworten

Europäische Kommission lässt Siponimod bei MS zu
22. Januar 2020
Wie die EU-Kommission online bekannt gibt, stimmt sie der Zulassung von Siponimod zu. Speziell für Menschen mit sekundär progredienter Verlaufsform eröffnen sich damit Therapiemöglichkeiten.
Der EMA-Ausschuss hatte der Zulassung bereits zugestimmt (amsel.de hatte im November 2019 berichtet); die Zustimmung der EU-Kommission ist nun auch erfolgt. Damit ist Siponimod auf dem Europäischen Arzneimittelmarkt bei sekundär progredienter MS zugelassen. Laut Pressemitteilung von Novartis ist Siponimod (Handelsname Mayzent) derzeit der einzige orale Wirkstoff für sekundär progrediente Verläufe der Multiplen Sklerose.
Für Patienten mit sekundär progredienter Multipler Sklerose stehen bislang nur wenige Therapieoptionen zur Verfügung. Die meisten Menschen mit schubförmigen Verlauf gehen irgendwann über zum sekundär progredienten Verlauf. Ein progredienter Verlauf zeichnet sich dadurch aus, dass Symptome wie zum Beispiel die Gehfähigkeit permanent schlechter werden und bzw. oder sich neu aufgetretene Symptome nicht zurückbilden. Allerdings ist Siponimod auch nur für die aktiven Verläufe unter den sekundär progredienten zugelassen.
Ein aktiver Verlauf der sekundär progredienten Multiplen Sklerose bedeutet, so die Definition in der EXPAND- Studie zu Siponimod, dass die Patienten

  • einen Schub in den zwei Jahren vor Therapiebeginn und/ oder
  • Gadolinium verstärkende T 1-Läsionen aufweisen.
Bei Patienten mit aktiver MS im oben genannten Sinn konnte der Fortschritt der Multiplen Sklerose signifikant verzögert werden. Das waren die Ergebnisse:
  • Im Vergleich zu Placebo war das Risiko eines bestätigten Fortschreitens der Behinderung deutlich verringert: nach drei Monaten um 31 % und nach sechs Monaten um 37 %.
  • Das jährliche Schubrisiko war deutlich reduziert (ein sekundär progredienter Verlauf kann durchaus aufgesetzte Schübe aufweisen).
  • Die Krankheitsaktivität laut MRT ging zurück.
  • Der Verlust an Gehirnsvolumen war geringer.
Wie bereits auf amsel.de berichtet, hat Siponimod hauptsächlich einen entzündungshemmenden Effekt. Forscher weltweit sind auf der Suche nach neuroprotektive Wirkstoffen, um Krankheiten wie die Multiple Sklerose noch besser behandeln zu können.
Siponimod gehört zu den S1P-Modulatoren. Im Unterschied zu Fingolimod greift es noch selektiver in das Immunsystem ein. Es ist daher eine Fortentwicklung zu Fingolimod. Die Nebenwirkungen von Siponimod sollen denen von Fingolimod ähnlich sein. Auch Siponimod wird einmal täglich als Kapsel eingenommen.
Quellen: EU-Kommission, 13.01.2020; Pressemitteilung von Novartis, 20.01.2020.



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  Vorläufer von MS
Geschrieben von: 1000gesichter - 22.01.2020, 12:48 - Forum: Aktuelle Studien und Berichte - Keine Antworten

Forscher entdecken Vorläuferstadien von Multipler Sklerose
Die Multiple Sklerose ist in Mitteleuropa eine der häufigsten Erkrankungen des Zentralnervensystems. Münchner Forschern ist es nun gelungen, Vorstufen der MS nachzuweisen - was ein wichtiger Schritt für bessere Behandlungsmöglichkeiten sein könnte.
Ein Forscherteam des Uni-Klinikums München hat die Immunzellentypen identifiziert, die mutmaßlich an der Entstehung von Multipler Sklerose (MS), beteiligt sind. In Mitteleuropa ist MS die häufigste chronisch-entzündliche Erkrankung des Zentralnervensystems. Frauen sind ungefähr doppelt so häufig betroffen wie Männer. In Deutschland gibt es etwa 200.000 bis 220.000 Betroffene.
"Zwillingsdatenbank" half Forschern
Den Münchner Forschern ist es jetzt gelungen, durch Untersuchungen die frühesten überhaupt erfassbaren Stadien der Krankheit festzustellen. Grundlage war eine "Zwillingskohorte". Dabei handelt es sich um eine weltweit einmalige Datenbank, die bisher 78 eineiige Zwillingspaare im Alter von 21 bis 50 Jahren umfasst.
Jeweils ein Zwilling ist an MS erkrankt, während der andere nach klinischen Kriterien völlig gesund ist. Genetisch sind sie identisch, Ernährung und Umweltbedingungen sind meist ebenfalls gleich. Warum aber wird der eine krank und der andere nicht?
Auffällige Immunzellen als mögliche Vorstufe der Krankheit
MS kann erst dann diagnostiziert werden, wenn die ersten Symptome wie zum Beispiel Sehstörungen auftreten. Um die Ursache zu klären, muss man den Beginn der Erkrankung finden - und das ist jetzt erstmals gelungen. "Wir haben bei den gesunden Zwillingen Frühstadien der MS entdeckt und konnten da im Nervenwasser die möglicherweise verantwortlichen Zellen für den Anfang der MS identifizieren", erklärt Dr. Lisa Ann Gerdes, vom Institut für klinische Neuroimmunologie, das zum Klinikum der Universität München gehört.
Die Forscher haben im Nervenwasser der Zwillinge die Gene von fast 2.800 Zellen untersucht. Besonders auffällig erwiesen sich dabei ganz bestimmte T-Lymphozyten. Diese Immunzellen sind schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt der Erkrankung aktiv. "Das ist eine Vorstufe der MS, die man normalerweise als Wissenschaftler und Arzt nie zu sehen bekommt", sagt Prof. Klaus Dornmair, der ebenfalls Teil des Forscherteams ist.
"Erkenntnisse sind wichtiges Puzzlesteinchen"
Die Forscher hoffen, mit Hilfe der Daten irgendwann die Entstehung von MS zu verhindern oder eine Prophylaxe zu entwickeln. Die Erkenntnisse bewerten Experten wie Prof. Reinhard Hohlfeld deshalb als äußerst wichtig: "Die sind natürlich im Rahmen der Gesamt-MS-Forschung schon ein Baustein, ein weiteres Puzzlesteinchen in dem großen Bild, das viele Forscher weltweit jeden Tag versuchen zusammenzusetzen. Wir denken, dass es ein recht wichtiges Puzzlesteinchen ist."
Jetzt suchen die Wissenschaftler weitere Zwillingspaare, auch solche, bei denen beide MS haben. Die Hoffnung ist, durch weitere Erkenntnisse die Krankheit besser behandeln zu können.



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  Immunforschung
Geschrieben von: 1000gesichter - 22.01.2020, 08:35 - Forum: Aktuelle Studien und Berichte - Keine Antworten

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