Hallo, Gast
Sie müssen sich registrieren bevor Sie auf unserer Seite Beiträge schreiben können.

Benutzername
  

Passwort
  





Durchsuche Foren

(Erweiterte Suche)

Foren-Statistiken
» Mitglieder: 60
» Neuestes Mitglied: Top-Expert
» Foren-Themen: 199
» Foren-Beiträge: 206

Komplettstatistiken

Benutzer Online
Momentan sind 17 Benutzer online
» 0 Mitglieder
» 15 Gäste
Bing, Google

Aktive Themen
EMA spricht sich für Sipo...
Forum: Aktuelle Studien und Berichte
Letzter Beitrag: 1000gesichter
18.11.2019, 14:02
» Antworten: 0
» Ansichten: 19
Gefärliche Überdosis vom ...
Forum: Multiple Sklerose
Letzter Beitrag: 1000gesichter
17.11.2019, 10:29
» Antworten: 0
» Ansichten: 22
Kombination aus Vitamin D...
Forum: Aktuelle Studien und Berichte
Letzter Beitrag: 1000gesichter
16.11.2019, 09:32
» Antworten: 0
» Ansichten: 23
Grippeschutzimpfung bei M...
Forum: Multiple Sklerose
Letzter Beitrag: 1000gesichter
15.11.2019, 17:41
» Antworten: 0
» Ansichten: 24
MS Pathogenese
Forum: Aktuelle Studien und Berichte
Letzter Beitrag: 1000gesichter
14.11.2019, 11:39
» Antworten: 0
» Ansichten: 23
Multiple Sklerose: Hohe L...
Forum: Aktuelle Studien und Berichte
Letzter Beitrag: 1000gesichter
08.11.2019, 08:51
» Antworten: 0
» Ansichten: 46
Im Härtefall: Behandlung ...
Forum: Aktuelle Studien und Berichte
Letzter Beitrag: 1000gesichter
06.11.2019, 09:41
» Antworten: 0
» Ansichten: 46
Einschränkungen für Alemt...
Forum: Aktuelle Studien und Berichte
Letzter Beitrag: 1000gesichter
05.11.2019, 12:43
» Antworten: 0
» Ansichten: 44
Abwechslungsreicher und A...
Forum: Multiple Sklerose
Letzter Beitrag: 1000gesichter
24.10.2019, 16:21
» Antworten: 0
» Ansichten: 60
Kortison Stoßtherapie auf...
Forum: Aktuelle Studien und Berichte
Letzter Beitrag: 1000gesichter
15.10.2019, 16:31
» Antworten: 0
» Ansichten: 75

 
  EMA spricht sich für Siponimod aus
Geschrieben von: 1000gesichter - 18.11.2019, 14:02 - Forum: Aktuelle Studien und Berichte - Keine Antworten

EMA-Ausschuss spricht sich für Siponimod aus
18. November 2019
Die Zulassung des S1P-Modulators in Europa rückt damit näher. Allerdings sind nur aktive sekundär progrediente Verläufe eingeschlossen.
Mit dem MS-Wirkstoff Siponimod steht die Zulassung eines weiteren Mittels zur Behandlung der Multiplen Sklerose an. Bisher kann man die Multiple Sklerose nicht heilen, jedoch gibt es immer mehr Wirkstoffe, die ihren Verlauf bremsen und damit Symptome verhindern oder einschränken können. Dazu gehört auch Siponimod, das unter dem Namen Mayzent bereits seit März 2019 in den USA zugelassen ist (amsel.de hatte berichtet).
Siponimod ist eine Weiterentwicklung von Fingolimod (Handelsname Gilenya). Ähnlich wie Ozanimod (derzeit noch in Überprüfung) blockiert Siponmod die S1P-Rezeptoren selektiver als das bereits zugelassene Fingolimod (mehr Details dazu hier auf amsel.de).
Nachdem der Ausschuss für humane Arzneimittel (CHMP) der EMA (der Europäischen Arzneimittelbehörde) nun am 14.11.2019 die Zulassung empfohlen hat, hat Siponimod gute Chancen, noch 2019 auch in Europa zugelassen zu werden (hier steht noch die gesetzliche Zulassung durch die EU aus, die innerhalb von 67 Tagen über die Marktzulassung entscheidet, und zwar auf der wissenschaftlichen Grundlage des EMA-Ausschusses).
Prof. Dr. med. Mathias Mäurer kommentiert die Empfehlung des EMA-Ausschusses auf MS-Docblog.de, vor allem die Begrenzung – neben der schubförmigen MS und klinisch-isoliertem Syndrom – auf aktive Verläufe der sekundär progredienten MS.

Gerade für den schleichenden Verlauf der MS sind die Mittel rar. Das liegt daran, dass hier weniger enzündliche Geschehen im Vordergrund stehen, sondern mehr die degenerativen Vorgänge. Besonders für nicht-aktive sekundär progrediente Verläufe fehlen jedoch wirsame Mittel. Hier beschränkt sich die Therapie oft auf die Symptome.
Doch was heißt "aktiv" in Bezug auf den sekundär progredienten Verlauf? Im aktuellen Fall
  • entweder aufgesetzte Schübe
  • oder neue kontrastmittel-aufnehmende Läsionen.
Tatsächlich war der Effekt in der zugrundeliegenden Studie in dieser Untergruppe am deutlichsten. Patienten mit einer SPMS ohne diese Anzeichen könnten dem jetzigen Stand nach also kein Siponimod erhalten.
Quelle: MS-Doclog.de, 18.11.2019.

Drucke diesen Beitrag

  Gefärliche Überdosis vom Vitamin D
Geschrieben von: 1000gesichter - 17.11.2019, 10:29 - Forum: Multiple Sklerose - Keine Antworten

[Bild: pexels-photo-236401-900x500.jpeg]
Gefährliche Überdosis von Vitamin D
Wie zwei aktuelle Fallberichte aus der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) zeigen, kann auch die zu hoch dosierte Einnahme vermeintlich unbedenklicher Vitamin D-Supplemente gravierende Nebenwirkungen haben und gesundheitsschädlich sein.
Hochdosiertes Vitamin D

Für die Supplementation von Vitamin D gibt es tatsächlich gute Gründe (mehr dazu hier). In den vorliegenden Fallberichten jedochg hatten sich eine 78-jährige Patientin und ein 60-jähriger Patient ohne ärztliche Rücksprache Vitamin-D-haltige Präparate besorgt und täglich sehr hohe Dosen an Vitamin D3 eingenommen (10.000 IE/d bzw. 50.000 IE/d). In der Folge kam es bei beiden zu einem akuten Nierenversagen; für die Patientin wurden dabei stark erhöhte Calciumwerte von 3,4 mmol/l dokumentiert (Normbereich der Serumkonzentrationen: 2,15 – 2,58 mmol/l). Klinisch stellt sich eine derartige Hypercalcämie typischerweise mit Weichteilverkalkungen, Herzrhythmusstörungen, Nierensteinen und eben Nierenversagen dar. In beiden vorliegenden Fällen gab es außer der hochdosierten Vitamin D-Zufuhr keine Hinweise auf andere mögliche Ursachen für das Nierenversagen.
Während sich der Zustand der Patientin durch intensive nephrologische Therapie kurzfristig besserte, trug der Patient aufgrund massiver Mikroverkalkungen in der Niere eine bleibende, schwere Niereninsuffizienz mit lebenslanger Notwendigkeit einer Dialysetherapie davon.
Vitamin D aus dem Internet
Die physiologische Bedeutung von Vitamin D für die Knochengesundheit ist bekannt. Zu den zahlreichen, komplexen Vitamin D-Wirkungen gehört auch die Regulation des Calciumspiegels im Blut. Bei nachgewiesenem Vitamin D-Mangel kann das Vitamin supplementiert werden, wofür jedoch in der Regel eine Dosis von 800 I.E. pro Tag ausreicht (BVL 2017). Auch eine demenzpräventive Wirksamkeit von Vitamin D wird immer wieder diskutiert.
Sind aus medizinischen Gründen höhere Dosierungen erforderlich, sollte dies unbedingt unter engmaschiger ärztlicher Kontrolle erfolgen. Als sichere Obergrenze für die tägliche Aufnahme von Vitamin D wurde von der von der europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) für Erwachsene eine Dosis von 4.000 I.E. pro Tag festgesetzt (tolerable upper intake level) (EFSA 2012). Darüber hinausgehende Dosierungen manifestieren sich typischerweise als erhöhte Calciumspiegel im Blut – mit den oben beschriebenen, gravierenden Folgen.
In Deutschland sind Vitamin D-Präparate mit Tagesdosierungen über 1.000 I.E. verschreibungspflichtig; in den beiden hier genannten Fällen war es jedoch so, dass die Patienten die hochdosierten Präparate über das Internet bei ausländischen Anbietern erworben hatten. Im Rahmen einer Arzneimittelanamnese sollte deshalb auch dringend nach der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln und Supplementen gefragt werden; bei hochdosierten Vitamin D-Präparaten ohne medizinische Indikation und ärztliche Kontrolle ist dabei größte Vorsicht geboten.
Eines jedoch ist sicher: Die teilweise mit religiösem Eifer geführten und häufig ökonomisch motivierten Diskussionen um Sinn und Unsinn der Vitamin D-Supplementierung werden weitergehen – so wie hier im DocCheck-Forum.

Drucke diesen Beitrag

  Kombination aus Vitamin D und Fischöl
Geschrieben von: 1000gesichter - 16.11.2019, 09:32 - Forum: Aktuelle Studien und Berichte - Keine Antworten

Kombination aus Vitamin D und Fischöl: besser im Doppelpack bei MS?
Original Titel:
High-dose ω-3 Fatty Acid Plus Vitamin D3 Supplementation Affects Clinical Symptoms and Metabolic Status of Patients with Multiple Sclerosis: A Randomized Controlled Clinical Trial.
DGP – Sowohl Vitamin D als auch Fischöl, speziell Omega-3-Fettsäuren, gelten bei Multipler Sklerose (MS) als vielversprechende Substanzen mit antioxidativer Wirkung. Könnte die Kombination aus Vitamin D und Fischöl bei MS also entzündungshemmend helfen? Patienten, die diese Nahrungsergänzung einnahmen, zeigten nach 3 Monaten einen geringeren Beeinträchtigungsgrad (EDSS) und verbesserte Stoffwechselwerte im Vergleich zur Kontrollgruppe.



Sowohl Vitamin D als auch Fischöl, speziell Omega-3-Fettsäuren, gelten als vielversprechende Substanzen mit antioxidativer Wirkung, also zur Abschwächung der Entzündungsprozesse bei der Multiplen Sklerose. Chronische Entzündungen können zu verschiedensten Folgeproblemen führen, wie etwa zu Stoffwechselproblemen wie der Insulinresistenz. Frühere Studien fanden auch Effekte von Vitamin D auf solche Stoffwechselstörungen. In einer klinischen Studie wurden nun beide Substanzen in einer Nahrungsergänzung kombiniert und mit einem Placebo verglichen.
Kombination aus Vitamin D und Fischöl bei MS: besser im Doppelpack?
Forscher analysierten dabei den Einfluss der Nahrungsergänzung auf den Stoffwechsel der Patienten, indem sie Cholesterinwerte, Insulinkonzentrationen und Insulinresistenz maßen. Den Einfluss auf entzündliche Prozesse ermittelten sie anhand von Blutwerten wie dem C-reaktivem Protein und verschiedenen antioxidativen Substanzen. Außerdem verglichen sie den Grad der Beeinträchtigung durch die Multiple Sklerose mit der Skala EDSS (expanded disability status scale).
Patienten zwischen 18 und 55 Jahren mit ähnlichen EDSS-Werten, Medikation, Geschlecht, Alter und Gewicht wurden zufällig der Placebogruppe oder der Nahrungsergänzungsgruppe zugeordnet. Die Ergänzung beeinhaltete 2 × 1000 mg/Tag Omega-3-Fettsäuren und 50,000 IU/zweiwöchentlich Vitamin D (Cholecalciferol) für 12 Wochen.
Nahrungsergänzung für 12 Wochen und Vergleich von entzündlichen Prozessen, Stoffwechsel und Beeinträchtigung
53 Teilnehmer im durchschnittlichen Alter von 33 bis 35 Jahren konnten abschließend analysiert werden. 26 Patienten nahmen die Nahrungsergänzung, 27 Patienten das Placebo ein. Die Patienten der Nahrungsergänzungsgruppe zeigte eine signifikante Verbesserung des Behinderungsgrads (EDSS) im Vergleich zur Placebogruppe. Verschiedene Blutwerte zeigten abgeschwächte entzündliche Prozesse (C-reaktives Protein, antioxidative Kapazität, Glutathion und Malondialdehyd in der Nahrungsergänzungsgruppe). Bei diesen Patienten war außerdem eine Normalisierung des Stoffwechsels festzustellen: Insulinwerte, Insulinresistenz und HDL-Cholesterol-Konzentrationen waren im Vergleich zur Kontrollgruppe verbessert.
Kombination vorteilhaft für Patienten mit Multipler Sklerose
Insgesamt war die Einnahme von Omega-3-Fettsäuren in Kombination mit Vitamin D vorteilhaft für Patienten mit Multipler Sklerose. Die Patienten, die die Nahrungsergänzung einnahmen, zeigten nach 3 Monaten einen geringeren Beeinträchtigungsgrad (EDSS) und verbesserte Stoffwechselwerte im Vergleich zur Kontrollgruppe. Kombiniertes Vitamin D und Fischöl bei MS könnte demnach eine mögliche Ergänzung der pharmakologischen Therapie darstellen, wenn weitere Forschung die Ergebnisse bestätigt.
© Alle Rechte: DeutschesGesundheitsPortal.de

Drucke diesen Beitrag

  Grippeschutzimpfung bei MS
Geschrieben von: 1000gesichter - 15.11.2019, 17:41 - Forum: Multiple Sklerose - Keine Antworten

Grippeschutzimpfung bei MS
15. November 2019
Prof. Mathias Mäurer berichtet unter MS-Docblog, was man tun kann, um trotz MS-Medikamenten genügend Grippeschutz aufzubauen.
Wer sich in dieser Saison noch nicht gegen Grippe hat impfen lassen: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt dafür. Professor Doktor Matthias Mäurer bekräftigt in seinem aktuellen Blog, dass Grippeschutzimpfungen nicht nur keine MS-Schübe auslösen, sondern obendrein gerade für MS-Betroffene sehr nützlich sind. Sie helfen, Komplikationen zu vermeiden. Am besten sollte sich daher auch das Umfeld von MS-Patienten impfen lassen, also zum Beispiel Angehörige und medizinisches Personal.

Die meisten seiner Patienten kämen von sich aus auf ihn zu. Viele hätten Fragen im Zusammenhang mit dem Impfen. Für MS-Betroffene gilt bei einem Totimpfstoff wie der Grippeimpfung prinzipiell das Gleiche wie für Gesunde, also sich nicht während einer Erkältung impfen zu lassen, zum Beispiel. Probleme gibt es nicht etwa mit Nebenwirkungen der Impfung, sondern bei bestimmten MS-Medikamenten mit einer mangelnden Wirkung. Es wird unter Umständen nach einmaliger Impfung kein ausreichender Grippeschutz aufgebaut. Dazu zählen vor allem zell-depletierende Therapien wie:
  • Ocrelizumab,
  • Alemtuzumab und
  • Cladribin
Auch Patienten, welche diese Medikamente einnehmen, sollten sich impfen lassen. Allerdings ist auf einen zeitlichen Abstand zwischen Medikamenteneinnahme und Impfung zu achten. Ist die zeitliche Nähe nicht zu vermeiden oder hat die Immuntherapie bereits begonnen, dann raten Experten zu einer zweiten Impfung, um einen genügenden Impfschutz gegen Influenza aufzubauen.
Natürlich akzeptiert Professor Mäurer es, wenn Patienten sich nicht impfen lassen möchten. Das ist schließlich eine persönliche Entscheidung.
Quelle: MS-Docblog.de, 15.11.2019.

Drucke diesen Beitrag

  MS Pathogenese
Geschrieben von: 1000gesichter - 14.11.2019, 11:39 - Forum: Aktuelle Studien und Berichte - Keine Antworten

MS-Pathogenese: Bedeutung von CD8+ T-Lymphozyten
Aktuelle Untersuchungen von Frühstadien der Multiplen Sklerose bei eineiigen Zwillingen zeigen, dass CD8+ T-Lymphozyten eine größere Rolle spielen als bislang vermutet.
[Bild: multiple-sklerose---neurodegeneration.jpg]
Hintergrund
Bei Multipler Sklerose (MS) lösen verschiedene Subtypen von Lymphozyten eine chronische Entzündung im Gehirnparenchym aus und tragen zur Bildung charakteristischer Läsionen bei. Bisherige Konzepte zur MS-Pathogenese und Therapie basieren hauptsächlich auf autoimmunen Tier-Modellen mit einem starken Fokus auf autoreaktiven CD4+ Effektor-T-Zellen.
Eine zentrale Problematik in der Ursachenforschung zur MS, außerhalb von Tier-Modellen, ist die Tatsache, dass die Erkrankung erst diagnostiziert wird, wenn erste Symptome auftreten. Aus MRT-Untersuchungen, bei denen MS-typische Läsionen als Zufallsbefund auftreten, ist bekannt, dass schon vor den ersten Symptomen eine subklinische Neuroinflammation besteht.
Zielsetzung
Ziele der Forscher unter Leitung von Privatdozent Dr. rer. nat. Klaus Dornmair, Institut für Klinische Neuroimmunologie am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München, war die Identifizierung von Immunzelltypen während der frühen, subklinischen Phase der MS [1].
Methodik
Die Forscher untersuchten Probanden aus der am Institut etablierten „Nationalen Zwillingskohorte“. Die MS-Zwillingsstudie (MS Twin Study) ist seit 2012 am Institut für klinische Neuroimmunologie angesiedelt [2]. Die Kohorte umfasst aktuell 78 Paare von eineiigen Zwillingen, bei denen je ein Zwilling an MS erkrankt ist. Der andere Zwilling ist nach klinischen Kriterien gesund. Die klinisch gesunden Zwillinge haben ein hohes familiäres Risiko an MS zu erkranken. Damit bietet diese Kohorte die Möglichkeit, die Entstehung der MS beim Menschen in einem sehr frühen, subklinischen Stadium zu untersuchen.
Einige der klinisch gesunden Zwillinge zeigten im MRT und Liquor MS-typische Veränderungen als Zeichen für eine subklinische Neuroinflammtion (SCNI, Subclinical Neuroinflammation). In der Studie wurde das Transkriptom (Gesamtheit der aktiv ausgelesenen Gene) von Liquorzellen mittels RNA-Seq untersucht. Bei dieser Genexpressionsanalyse wird die Gesamt-Transkriptom-Sequenz der RNA bestimmt. Im Gegensatz zur Durchflusszytometrie liefert die RNA-Seq-Methode einen unverfälschten Überblick des Expressionsmusters von tausenden von Genen, die in einer einzelnen Zelle zum Untersuchungszeitpunkt exprimiert werden.
Ergebnisse
In der Kohorte identifizierten die Forscher acht Personen, die klinisch unauffällig waren, deren Zwilling aber klinische MS-Anzeichen aufwies. Nur zwei dieser Personen zeigten keine Hinweise einer latenten Neuroinflammation. Sechs Probanden zeigten Anzeichen von SCNI im MRT. Bei weiteren vier Probanden ließen sich oligoklonale Banden im Liquor nachweisen. Von diesen acht Teilnehmern wurden insgesamt 2.752 Liquorzellen gewonnen. Das Transkriptom der Zellen wurde mittels RNA-Seq untersucht.
Die Studienergebnisse zeigen, dass im allerfrühesten MS-Stadium vor allem CD8+ T-Lymphozyten, CD4+ T- Lymphozyten und B-Lymphozyten beteiligt sind. Hervorstechend waren die CD8+ zytotoxischen T-Lymphozyten, von denen viele bereits aktiviert waren.
Fazit
Die Studie ermöglicht einen ersten Einblick in die Komplexität von Liquorzellen in einer sehr frühen Phase der Neuroinflammation bei klinisch gesunden Probanden, die ein hohes familiäres Risiko für eine MS haben, weil ihr eineiiger Zwilling bereits erkrankt ist.
CD8+ T-Lymphozyten scheinen dabei eine Hauptrolle bei der Ausbildung von Läsionen im zentralen Nervensystem zu spielen, da sie bereits im frühesten Stadium der Erkrankung die dominierende Lymphozyten-Population darstellen.
Auch wenn es sich um eine kleine Kohorte handle, so unterstreichen die Ergebnisse dennoch die Notwendigkeit, die Rolle der intrathekalen CD8+ T-Lymphozyten weiter zu untersuchen, so die Forscher. Die Ergebnisse seien nicht nur für die MS-Pathogenese, sondern auch für die Therapie von Bedeutung.
Autor: Dr. Melanie Klingler (Medizinjournalistin)
Stand: 13.11.2019



Angehängte Dateien
.pdf   ms-pathogenese.pdf (Größe: 79,84 KB / Downloads: 0)
Drucke diesen Beitrag

  Multiple Sklerose: Hohe Lebensqualität erreichbar
Geschrieben von: 1000gesichter - 08.11.2019, 08:51 - Forum: Aktuelle Studien und Berichte - Keine Antworten

Multiple Sklerose: Hohe Lebensqualität erreichbar
Dtsch Arztebl 2019; 116(45): A-2088

In der Vergangenheit ging eine Multiple-Sklerose-Erkrankung für die meisten Patienten mit einer signifikanten Behinderung und einer verkürzten Lebenserwartung einher. Mittlerweile ermöglichen moderne Immuntherapien eine nahezu normale Lebensdauer bei gutem Befinden.
Die Chancen für Patienten mit Multipler Sklerose (MS), trotz ihrer Erkrankung ein gutes Leben mit hoher Lebensqualität zu führen, werden laut Registerdaten stetig besser. Viele Patienten bleiben langfristig ohne Behinderung, die Lebenserwartung hat deutlich zugenommen. Ein großer Anteil an dieser Entwicklung wird der Immuntherapie zugeschrieben.
Während vor rund 20 Jahren die Lebenserwartung von Männern mit MS – ihre Prognose ist etwas schlechter als die von Frauen – noch um etwa 7 Jahre verringert war, nähert sie sich heute der der Normalbevölkerung an, berichtete Prof. Dr. med. Judith Haas, Berlin. Ein hoher Prozentsatz der Patienten im MS-Register DMSG mit derzeit rund 25 000 Teilnehmern habe „praktische keine Behinderung“ (EDSS 2,5). Auch Zahlen aus der Berliner Datenbank zu mehr als 6 000 MS-Patienten (darunter 1 700 Männer) verdeutlichen die Fortschritte beim Management der Erkrankten: Mehr als die Hälfte der Patienten sind nach 27 Jahren Krankheitsdauer mehr als 500 Meter gehfähig. „Wir denken, dass die Immuntherapie dabei eine wesentliche Rolle spielt“, sagte die Neurologin vom MS-Zentrum am Jüdischen Krankenhaus in Berlin.
Reduktion der Schubrate
Durch eine Immuntherapie werden bei schubförmig remittierender MS (RRMS) Krankheitsschübe verhindert. Die Progression der Erkrankung kann aufgehalten werden. Mit dem oralen Immunmodulator Teriflunomid (Aubagio®, Sanofi Genzyme) zum Beispiel wurde laut gepoolter Analyse der Daten aus den Studien TEMSO und TOWER die Rate an Schüben mit Residuen um 53 % vs. Placebo reduziert (p < 0,001) (1). Das Risiko einer Behinderungsprogression, gemessen am EDSS (Expanded Disability Status Scale), konnte in beiden Zulassungsstudien ebenfalls signifikant reduziert werden (2, 3).
Langzeitdaten aus mehreren Extensionsstudien belegen bei Respondern – mit und ohne vorherige krankheitsmodifizierende MS-Therapie (DMT) – einen anhaltend stabilen EDSS unter Teriflunomid und ein konstantes Sicherheitsprofil über inzwischen 8 Jahre (4), wie Prof. Dr. Dr. med. Sven Meuth, Münster, berichtete. Häufigste Nebenwirkungen sind ein Anstieg der Leberwerte, Kopfschmerzen, Durchfall und Haarausdünnung. Die Wirksamkeit von Teriflunomid entspricht der von Dimethylfumarat (DMF), so der Neurologe weiter, die Behandlungszufriedenheit der Patienten nehme aber nach einer Umstellung von DMF auf Teriflunomid häufig zu (5).
Primäres Therapieziel bei MS-Patienten ist die Freiheit von klinisch relevanter und messbarer Krankheitsaktivität. Für Patienten mit hochaktiver RRMS trotz DMT kommt als Eskalation eine intravenöse Impulstherapie mit Alemtuzumab (Lemtrada®, Sanofi Genzyme) infrage. Derzeit ist sie aufgrund neuer Sicherheitssignale (Rote-Hand-Brief vom 24. April 2019) erst für den Einsatz nach 2 Vortherapien zugelassen. Ziel sei es, wieder eine Erweiterung der Zulassung zu erreichen, sagte Dr. Ulrich Engelmann vom Unternehmen Sanofi-Genzyme.
Auch für Alemtuzumab liegen aus der Care-MSII-Studie inzwischen Langzeitdaten über 8 Jahre vor, die eine anhaltend geringe jährliche Schubrate der Behandelten belegen. 48 % der Patienten waren von Jahr 3 bis Jahr 8 schubfrei (6). Die Häufigkeit unerwünschter Ereignisse wie sekundäre Autoimmunität habe im Langzeitverlauf abgenommen, betonte Meuth.
Weniger Fatigue
„Eine Therapie, die Schübe verhindert, verbessert die Lebensqualität“, sagte Haas. Sie verringert auch die Fatigue. Die Behandlung von Fatigue und von Depressionen hat nach Angaben der Neurologin entscheidenden Anteil am Erfolg einer MS-Therapie und der Verbesserung der Lebensqualität. Die symptomatische Therapie sollte an die Bedürfnisse der Patienten angepasst werden.
Auch ein gesunder Lebensstil kann den Verlauf der Erkrankung positiv beeinflussen. Die Patienten sollten Übergewicht vermeiden und regelmäßig körperlich aktiv sein, „auch wenn sie sich danach müde fühlten“, so Haas. Regelmäßige Physiotherapie nannte sie ebenfalls als wichtigen Faktor. Empfehlenswert seien außerdem mediterrane Kost, wenig Kochsalz, wenig Alkohol und kein Nikotin. Der Stellenwert einer Vitamin-D-Supplementation ist dagegen derzeit unklar. Roland Fath
Quelle: Presseworkshop „5. MS Special(ists)“, Hamburg, 25. Juni 2019; Veranstalter: Sanofi Genzyme

Drucke diesen Beitrag

  Im Härtefall: Behandlung mit Siponimod
Geschrieben von: 1000gesichter - 06.11.2019, 09:41 - Forum: Aktuelle Studien und Berichte - Keine Antworten

Im Härtefall: Behandlung mit Siponimod schon vor der Zulassung in Europa möglich
Montag 04.11.2019
Der Wirkstoff Siponimod (Handelsname: Mayzent ®) ist in den USA bereits zur Behandlung der sekundär progredienten Form der Multiplen Sklerose zugelassen. In Deutschland kann der Wirkstoff in Ausnahmefällen ebenfalls schon jetzt eingesetzt werden.
Es besteht ein vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) genehmigtes Härtefallprogramm für Patienten mit bislang nicht zufriedenstellender Behandlung einer sekundär progredienten MS. Das bedeutet, dass eine Behandlung mit Siponimod in diesen Fällen schon vor der Zulassung in Europa möglich ist. Bezüglich weiterer Informationen empfehlen wir betroffenen MS-Patienten, sich an ihren behandelnden Neurologen zu wenden.

Quelle: Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) - 04.11.2019
Redaktion: DMSG Bundesverband e.V. - 04.11.2019

Drucke diesen Beitrag

  Einschränkungen für Alemtuzumab empfohlen
Geschrieben von: 1000gesichter - 05.11.2019, 12:43 - Forum: Aktuelle Studien und Berichte - Keine Antworten

Einschränkungen für Alemtuzumab empfohlen
05. November 2019
Im Rahmen der Nachbeobachtung von Risiken bereits zugelassener Medikamente hat die EMA nun auch für den Einsatz von Alemtuzumab Einschränkungen bei Multipler Sklerose empfohlen.
Immer häufiger gibt es nach der Zulassung vor allem potenziell stärker wirksamer Medikamente zur Behandlung der Multiplen Sklerose im Nachhinein Einschränkungen. Das liegt daran, dass manche Nebenwirkungen erst nach Abschluss der Studien bekannt werden. So nun auch bei Alemtuzumab (Handelsname Lemtrada).
Die EMA (European Medicines Agency) beurteilt Wirkstoffe nicht nur vor einer potentiellen Zulassung, sondern auch danach. Die Rede ist von Pharmakovigilanz. Im Rahmen dieser Nachbeobachtung fielen dem Ausschuss für Risikobewertung bei Alemtuzumab seltene aber durchaus schwerwiegende Nebenwirkungen auf.
Diese betreffen Herz-/Kreislauf und weitere Autoimmunerkrankungen. Die Herz-/Kreislauferkrankungen stehen im zeitlich nahen Zusammenhang mit der Infusion. Immunvermittelte Erkrankungen treten eher später auf.
Die EMA empfiehlt deshalb,

  • dass nur noch Erwachsene mit einer hochaktiven schubförmigen MS trotz einer anderen hochwirksamen krankheitsmodifizierenden Therapie
  • und Erwachsene mit rasch fortschreitender schubförmig-remittierend verlaufender MS (mindestens zwei oder mehr Schübe mit Behinderungsprogression innerhalb eines Jahres und mit einem oder mehr Gadolinium-anreichernden Läsionen oder mit einer signifikanten Erhöhung der T2-Läsionen im Vergleich zu einem kürzlich durchgeführten MRT)
Alemtuzumab anwenden sollten.
  • Bei bestimmten Herz-, Kreislauf-oder Blutungsstörungen und bei Patienten mit weiteren Autoimmunerkrankungen (also zusätzlich zur MS) sollte Alemtuzumab gar nicht mehr eingesetzt werden.
  • Um möglichen Nebenwirkungen angemessen begegnen zu können, sollte die Alemtuzumab-Infusionen nur noch in Krankenhäusern mit Spezialisten sowie der Möglichkeit intensivmedizinischer Betreuung durchgeführt werden.
  • Zudem soll der Leitfaden für Ärzte und Patienten aktualisiert werden.

Drucke diesen Beitrag

  Abwechslungsreicher und Aktiver Lebensstiel...
Geschrieben von: 1000gesichter - 24.10.2019, 16:21 - Forum: Multiple Sklerose - Keine Antworten

Abwechslungsreicher und aktiver Lebensstil hilft Nerven beim Regenerieren
23. Oktober 2019
Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des Imperial College London hat außerdem ein Medikament gefunden, welches die Regeneration von Axonen fördert.
Mit Siponimod und Ofatumumab stehen zwar noch Neuzulassungen an Wirkstoffen gegen Multiple Sklerose aus, doch bisher gab es 2019 noch keine Zulassungen zur Immunmodulation der MS. Die Forschung steht darum kein bisschen still. Im Gegenteil, wie auch die vorliegende Arbeit zeigt.
Aktives Leben fördert Regeneration
In Einzelfällen hat man immer wieder beobachtet, dass sich Menschen mit einem aktiveren Lebensstil nach Rückenmarksverletzungen meist besser erholen als weniger aktive Menschen. Forschern gelang es nun, im Nagermodell nachzuweisen, dass ein aktiver Lebensstil das Rückenmark besser mit Verletzungen zurechtkommen lässt. Hier wächst mehr neues Nervengewebe nach als bei Nagern mit wenig aktivem Lebensstil.
Zusätzlich untersuchten die Forscher um Prof. Simone Giovanni, welche Proteine bei den aktiv gehaltenen Nagern auffällig waren gegenüber weniger aktiven Nagern. Sehr effektiv war das CREB-Binding Protein (CBP). Sie fanden damit sozusagen ein Schlüsselmolekül, welches hinter diesem Vorgang steckt. Und es gibt ein Mittel, welches das CREB-Protein aktiviert (auch ohne aktiven Lebensstil): das Molekül CSP-TTK21. Injizierten sie nun dieses Molekül bei Nagern, degenerierten deren Nerven ebenfalls besser - auch ohne aktiveren Lebensstil. Das Molekül ahmt also einen aktiven Lebensstil nach. Es erhöhte das Aussprossen von Axonen um die Motorneurone herum.
Schäden besser "wegstecken"
Ob und wie dies auf den Menschen übertragbar ist, wird derzeit erforscht, eine Pilotstudie sei in absehbarer Zeit durchaus möglich, so Prof. Simone Giovanni vom Imperial College in London. Freilich dauert es, bis ein Wirkstoff zugelassen wird, aber könnte das Mittel überhaupt einen Einsatz bei Multipler Sklerose finden?, fragte die AMSEl-Onlineredaktion.
Ja, lautet Prof. Giovannis Antwort: "Die Verbindung könnte nützlich sein, um die Plastizität, das Keimungs- und Regenerationspotential von Axonen zu verbessern, die durch Degeneration bei MS beeinträchtigt wurden. Obwohl keine Daten zur Myelinisierung vorliegen, könnte dies die Reparatur von Axonen unterstützen, die bei MS im Laufe der Zeit typischerweise beschädigt werden."
Geistig, körperlich und sozial aktiv
Wichtig scheint jedoch schon jetzt das Ergebnis im wirkstofflosen Vergleich von weniger aktivem zu aktivem Lebensstil zu sein. Liegen beim Menschen ähnliche Mechanismen zugrunde wie bei Nagern, dann bedeutet dies, dass Bewegung, kognitive Herausforderungen und soziales Miteinander eine wichtige Voraussetzung sind, um Schäden im ZNS besser "wegzustecken" als ohne. Zu deutsch: Wer

könnte weniger bleibende Schäden, etwa nach einem Schub, zurückbehalten, weil CERB bei der Heilung hilft.
Quellen: Medical Express, 10.04.2019; Science Translational Medicine, 10.04.2019; Pressemitteilung des Hertie Institutes für klinische Hirnforschung, 10.04.2019;

Drucke diesen Beitrag

  Kortison Stoßtherapie aufgrund eines MRT Befundes ??
Geschrieben von: 1000gesichter - 15.10.2019, 16:31 - Forum: Aktuelle Studien und Berichte - Keine Antworten

Kortisonstoßtherapie aufgrund eines MRT-Befundes?
15. Oktober 2019
Manchmal zeigt ein Zufallsbefund in der Kernspintomographie eine aktive Läsion, ohne dass der Patient einen Schub bemerkt. Professor Mathias Mäurer erklärt im Video, wie dann zu handeln ist.
Hin und wieder gibt es bei Multipler Sklerose Abweichungen von der Standardsituation. Nicht neue Symptome führen den Patienten zum Arzt und dann ins MRT. Sondern der Patient fühlt sich gut, beim Routine-Kernspin entdeckt der Arzt jedoch eine aktive Läsion.

Die Frage ist: wie geht man damit um? Soll man eine Cortisonstoßtherapie machen lediglich aufgrund des MRT-Befundes? Professor Doktor Mathias Mäurer räumt ein, dass dies häufig so gehandhabt wird. Er allerdings macht das nicht. Es geht nicht darum, die Bilder zu behandeln, sondern die Symptome des Patienten.
Hochdosiertes Kortison wendet man im Rahmen der Multiplen Sklerose an, um einen Schub und die damit verbundenen Symptome schneller abklingen zu lassen. Sind keine Symptome vorhanden, gebe es aus seiner Sicht auch kein Therapieziel.
Allerdings solle man bei einem solchen Befund die bisherige Immuntherapie überdenken. Hier gehe es darum, subklinische Entwicklungen unter Kontrolle zu bringen, langfristig die Therapie anzupassen und so künftige Entzündungen zu unterbinden.
Auch der umgekehrte Fall kommt im Praxisalltag mit Multiple Sklerose vor: Es sind zwar Symptome vorhanden, zum Beispiel eine neue Taubheit im Bein, aber im MRT ist keine aktive Läsion zu sehen. Hier spricht sich Professor Meurer dafür aus, das Leiden durch Kortison zu verkürzen, es sei denn, es handelt es sich nicht wirklich um einen akuten Schub, sondern um ein sogenanntes paradoxysmales Symptome. Das sind temporale  Verschlechterungen im Rahmen zum Beispiel einer Temperaturerhöhung (Stichwort Uhthoff-Syndrom). Diese sind zeitlich begrenzt und gehen zurück, sobald die Außentemperatur oder das Fieber sinken.
Entwickelt und herausgegeben wird das Video durch die AMSEL, Aktion Multiple Sklerose Erkrankter, Landesverband der DMSG in Baden-Württemberg e.V. und die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft, Bundesverband e.V.

Drucke diesen Beitrag