Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Studien kaum Evidenz zu Ernährungs­interventionen bei MS
#1
Trotz vieler Studien kaum Evidenz zu Ernährungs­interventionen bei MS
Donnerstag, 25. Juni 2020
[/url]




[url=https://cdn.aerzteblatt.de/bilder/2020/06/img243535688.jpg][Bild: eyJidWNrZXQiOiJjZG4uYWVyenRlYmxhdHQuZGUi...o1NjB9fX0=]
/Zerbor, stock.adobe.com
Mailand – Es gibt viele kontrollierte Studien, die sich mit den Auswirkungen diätetischer Interventionen bei Multipler Sklerose (MS) befassen.
Laut Wissenschaftlern der Cochrane Gruppe „Multiple Sclerosis and Rare Diseases of the CNS“ gibt es trotzdem derzeit keine ausreichenden Daten, um festzustellen, ob Supple­mentationen mit Antioxidantien oder andere diätetische Interventionen Einfluss auf die MS-bezogenen Ergebnisse haben.
Die Arbeit ist als Cochrane Review erschienen (DOI: 10.1002/14651858.CD004192.pub4).
Bei der Literaturrecherche fanden die Autoren des Reviews 30 Studien, in denen verschiedene Ernährungsinterventionen untersucht wurde. 11 Studien untersuchten mehrfach ungesättigte Fettsäuren (PUFAs), 10 untersuchten eine Vielzahl von antioxi­dativen Nahrungsergänzungsmitteln, 3 untersuchten Ernährungsprogramme und 6 Studien untersuchten andere Nahrungsergänzungsmittel, zum Beispiel Acetyl-L-Carnitin, Biotin, Kreatin, Palmitoylethanolamid, Probiotika und Riboflavin.
Die Gabe von Vitamin D bei MS untersuchten die Autoren nicht, weil dies Gegenstand eines separaten Cochrane-Reviews ist.


Angehängte Dateien
.pdf   ernährung.pdf (Größe: 56,76 KB / Downloads: 0)


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste