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Medizinischer Rückblick auf die Multiple Sklerose 2020
#1
Medizinischer Rückblick auf die Multiple Sklerose 2020
05. Januar 2021

Siponimod und Ozanimod wurden im vergangenen Jahr bei MS zugelassen, Siponimod sogar beim sekundär progredienten Verlauf. Hier der gesamte Überblick aus together *04.20.
Siponimod
Januar: Europaweite Zulassung des oralen Wirkstoffs bei aktiven Verläufen der sekundär progredienten MS (SPMS).
Alemtuzumab
Januar: Zweiter Rote-Hand-Brief mit weiteren Anwendungseinschränkungen, um das Risiko für seltene, jedoch schwerwiegende Nebenwirkungen weiter zu senken.
Genetik
Februar: Mittlerweile 233 Genvariationen identifiziert, die das Risiko an MS zu erkranken, erhöhen.
Biotin
März: Nach ersten Ergebnissen hat hochdosiertes Biotin in der Zulassungsstudie SPI2 bei progredienter MS keinen therapeutischen Effekt gezeigt. Auf einen Zulassungsantrag wurde verzichtet.
Ponesimod
April: Antrag auf europaweite Zulassung für die Behandlung der schubförmig verlaufenden MS gestellt. Ponesimod zeigte in der OPTIMUM Phase-III-Vergleichsstudie positive Effekte bei der Verminderung der jährlichen Schubrate.
Ozanimod
Mai: Europaweite Zulassung des oralen Wirkstoffs zur Behandlung der schubförmig-remittierenden MS (RRMS) mit aktivem Verlauf.
Ocrelizumab
Juni: Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) lässt den bereits zugelassenen Wirkstoff mit verkürzter Infusionszeit (2 statt bisher 3,5 Stunden) zu.
Ofatumumab
August: Der subkutan zu injizierende Wirkstoff (CD20-Antikörper, ähnlich Ocrelizumab) hat in den USA die Zulassung zur Behandlung schubförmiger Verläufe der MS (RMS) erhalten, dazu zählen das Klinisch Isolierte Syndrom (CIS), die schubförmig remittierende MS (RRMS) und die aktive sekundär progrediente MS (SPMS). Eine Zulassung für Europa wird bis Mitte 2021 erwartet.
Dimethylfumarat
November: Rote-Hand-Brief mit aktualisierten Empfehlungen für die Überwachung der Lymphozytenzahlen, um das Risiko einer progressiven multifokalen Leukenzephalopathie (PML), auch bei leichter Lymphopenie, zu minimieren.
Fingolimod
November: Rote-Hand-Brief mit Handlungsempfehlungen für die Überwachung der Leberfunktion und Kriterien für einen Therapieabbruch, um das Risiko arzneimittelinduzierter Leberschäden zu minimieren.


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